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Warum lokale Sichtbarkeit auch online wichtig ist

Lokale Sichtbarkeit aufzubauen ist für viele Unternehmen überlebenswichtig. Vor allem wenn es viele ähnliche Dienstleister vor Ort gibt oder sich das Unternehmen noch im Aufbau befindet, ist eine gute Auffindbarkeit für die Neukundengewinnung ein Muss. Auch online.

„Online Präsenz zeigen, warum? Meine Kunden sind doch in meiner direkten Nachbarschaft ansässig.“ Wer dieser Meinung ist, sollte es noch einmal überdenken, denn Kunden suchen immer öfter im Internet nach Dienstleistern. Eine aktuelle GfK-Studie* hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Smartphone-Besitzer angaben, ihr Smartphone häufig für die Informationssuche zu Produkten und Dienstleistungen zu nutzen, 36 Prozent für lokale Suchen. Das zeigt: Die Wege in lokale Geschäfte verändern sich. Folgende Möglichkeiten sollten deshalb in Betracht gezogen werden, wenn es darum geht, online eine lokale Sichtbarkeit aufzubauen.

Lokale Sichtbarkeit schaffen mit Verzeichnisdiensten

Nahezu jeder kennt die Marke Das Örtliche mit ihren Print-, Online- und Mobilausgaben. Das Gute daran: Ein digitales Inserat ist leicht eingerichtet, schnell verfügbar und kann örtlich sehr genau ausgespielt werden. Wer eine Topposition für einen bestimmten Stadtteil oder für angrenzende Orte möchte, kann dies mit relativ wenig Aufwand erreichen.

Eine eigene Webseite mit den wichtigsten Infos

Jedes Unternehmen sollte heutzutage eine Webseite haben. Warum? Weil Unternehmer so mehr Einfluss darauf haben, was online über sie zu finden ist und weil dort Produkte, Dienstleistungen und das Unternehmen ausführlicher als in Anzeigen und Inseraten präsentiert werden können. Auf der Webseite sollten deshalb die wichtigsten Informationen stehen, nach denen Kunden suchen: die Öffnungszeiten, das Leistungsangebot, sowie die Adresse und Kontaktinformationen. Von zentraler Wichtigkeit ist aber vor allem, dass die Seite für die mobile Nutzung optimiert ist. Denn das ist ein Muss für eine gute Positionierung in der Google-Suche und natürlich auch für Kunden, die über mobile Endgeräte suchen.

Facebook und Google My Business

Bei beiden handelt es sich um Plattformen, die für eine gute Sichtbarkeit ebenfalls sehr hilfreich sind. Eine Facebook-Seite für Ihr Unternehmen kann kostenlos angelegt werden und sollte mit aussagekräftigen Bildern und Texten bestückt werden. Und wer in Deutschlands größtem sozialem Netzwerk nicht nur auffindbar, sondern auch präsent sein möchte, sollte regelmäßig – mindesten ein- bis zweimal pro Woche – mit interessanten Inhalten wie zum Beispiel Bilder von erfolgreich abgeschlossenen Projekten, Produkten oder aktuelle Aktionen auf sich aufmerksam machen, um Fans und somit Bekanntheit zu gewinnen.

Google My Business wiederum richtet sich speziell an Unternehmen und erleichtert es Gewerbetreibenden, all ihre Google-Dienste unter einem Dach zu verwalten und der sonstigen Eigendarstellung anzupassen. Das Anlegen des Eintrags sowie der notwendige Verifizierungsprozess ist zwar nicht ganz einfach und benötigt etwas Zeit und Engagement, lohnt sich dafür aber definitiv: Denn ist der Eintrag einmal angelegt, werden die Unternehmenskontaktdaten in der Google-Suche, bei Google Maps und in Google+ angezeigt.

*GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; Basis: August 2017: 63,6 Mio. Personen ab 16 Jahren, Angaben in % auf die Frage welche Funktionen neben dem Telefonieren auf einem Smartphone genutzt werden

Quelle: Das Örtliche für Unternehmen

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